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Herz im Korsett

Tagebuch einer Behinderten



Mensch sein heisst: der Norm entsprechen. Wer dies nicht will oder kann, für den gibt es Prügel oder Sammelaktionen. Aber zu unsereins gehört er nicht. So ungefähr lautet die unausgesprochene "Ideologie der Normalität", die überall greifbar ist: in der Werbung, in der Erziehung usw. Sie bewirkt, dass wir "Normalen" unsere eigene – zufällig – fehlerfreie Ausstattung, unser eigenes – anerzogenes – normgerechtes Verhalten meist masslos überschätzen. Gerade deshalb sind Erfahrungen von Menschen, die in irgendeiner Hinsicht nicht der Norm entsprechen, für uns so wichtig: weil wir unsere "Normalität" auf eine andere Weise sehen lernen.

Ursula Eggli muss ihr Leben im Rollstuhl verbringen, da sie unter Muskelschwund leidet. Hier legt sie ihr Tagebuch vor. Sie berichtet von den Problemen, die sich aus ihrer Behinderung und aus dem Zusammenleben mit uns "Normalen" ergeben. Sie tut dies auf eine ehrliche, gescheite, völlig unsentimentale Art.
Jürg Jegge


(Zytglogge-Verlag 1977)


Aus dem privaten Fotoalbum



Ursula Eggli 1977 und ihr erstes Buch


Das Schlössli in Burgdorf


Die Bewohner gezeichnet von Ursula Eggli


Die Bewohner in stilgerechter Kleidung


Ursula Eggli mit Francis und Aldo


Das Brautpaar Daniel und Heidi Eggli


Die Hochzeitsgesellschaft


Ursula Eggli mit Paolo Poloni


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